Sommerkonzert 2018: Mit Charme und Können

Einen großen Auftritt haben die Schüler des Reinhart-Gymnasiums hingelegt: In einem wunderbar arrangierten Konzert zeigten sie ihr Können.

Beste Stimmung herrschte unter den Gymnasiasten des Johann-Christian-Reinhart-Gymnasiums am Donnerstagabend: Beim traditionellen Open-Air-Sommerkonzert im Atrium boten sie Beiträge aus der musikalischen Arbeit der Schule, franko-flämische bis moderne Instrumentalmusik, aktuelle Popsongs und südamerikanische Volksmusik.

Die Konzerteröffnung übernahm das Orchester unter der Leitung von Martin Hauke mit Vivaldis „Der Frühling“ aus „Die vier Jahreszeiten“. Passend zur Hitze des Tages schloss sich das Arrangement „Auf dem Markt in Marokko“ an. Ein Highlight an diesem Abend war der Mittelstufenchor, der zur Begeisterung der Zuhörer Stücke wie „Break-
away“ und „Thunder“ vortrug.

Auch der Blockflötenkreis, bestehend aus vier bezaubernden jungen Damen, überzeugte mit süd- und lateinamerikanischen Klängen. Doch trotz der sommerlichen Lieder wurden Schüler und Publikum nicht von Regenschauern und leichtem Sturm verschont. Nach dem Lied „La Cucaracha“ der Klassen 5a und 5c musste das komplette Ensemble in die Schulaula umziehen. Viele fleißige Hände sorgten für einen reibungslosen schnellen Wechsel, und so ging es nach knapp 30 Minuten weiter.

Einen tollen Auftritt legte dann gleich das Perkussion-Ensemble mit dem „Robot Dance“ hin. Die Xylofon-Spieler glänzten mit Fingerfertigkeit und Geschwindigkeit und machten das Instrumentalstück zu einer besonderen Attraktion.

Sehr gelungen waren auch die Darbietungen der gesanglichen Werke des Unterstufenchors. Die Schüler und Schülerinnen sorgten unter anderem mit „Das Nasenbohr-Nashorn“ für Lacher. Mit vielen Emotionen verzauberte der Gitarrenkreis die Zuhörer und bestach durch rhythmische Lebendigkeit und unvergessliche Melodien.

Besonders zu begeistern verstanden die Sänger des Oberstufenchorsmit ihrem A-cappella-Programm. „Blackbird“ von den Beatles versetzte so manchen Gast in die Jugendzeit. Der „Cup Song“ sorgte für großes Staunen: Es wurde nicht „nur“ gesungen – der Chor, bestehend aus Oberstufe und der Klasse 5b, zeigte eine gelungene Choreografie mit Bechern.

Das Publikum war von der Vielfalt und dem Wechsel von Gesang und Instrumentalstücken fasziniert und spendete viel Applaus.

Mit „The Red Big Band“ gab es erfahrenere Musiker zu hören. Mit E-Bass, Gitarre, Schlagzeug, Klavier, Saxofonen, Trompeten und Posaunen heizten sie in der Schulaula mit „Smooth“ und „Uptown Funk“ noch einmal ordentlich ein und sorgten für Begeisterungsstürme. Die ehemalige Schülerin Aurelia Senf lieh der Red Big Band ihre Stimme bei Michael Bublés „Everything“. Mit viel Charme und Eifer sorgte auch Musikleiter Johannes Müller für einen wundervollen Abend, der einen würdigen Abschluss mit einer Kombination des Mittel- und Oberstufenchors und dem Song „Don’t worry, be happy“ fand. Immer wieder animierte Müller das Publikum zum Mitmachen, das dieser Aufforderung nur zu gern nachkam.

Eltern, Gäste und Freunde waren von den Gymnasiasten verzaubert, die mit viel Enthusiasmus und Freude seit Dezember für das Sommerkonzert geprobt hatten und nun ihr Können zeigte.

„Alles mitmachen dürfen und Spaß dabei haben. Dadurch fühlen sich die Kinder so wohl, und Musik verbindet“, meinte Christine Batz, Mutter zweier Kinder im Gymnasium.

Auch Schulleiter Michael Wagner lobte und dankte den Gymnasiasten sowie den Musikleitern Martin Hauke und Johannes Müller: „Es ist beeindruckend, mit wie viel Freude die Schüler in den einzelnen Ensembles mitspielen.“

Frankenpost

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