Schulfest 2019: Das „Reinhart“ feiert in den Sommer

Es gab Süßes, fliegende Wasserraketen und Gruseliges. Eine Gruppe erinnerte an Sophie Scholl.

Die Red Big-Band des Hofer Reinhart-Gymnasiums hat mit dem inklusiven Posaunenchor der Lebenshilfe den Auftakt zum Sommerfest gesetzt. Nahezu alle Klassen der Schule hatten sich etwas ausgedacht. „Ein konkretes Motto gibt es dieses Jahr nicht“, sagte stellvertretender Schulleiter Thomas Stelzer. Die Schüler hätten sich aber etwas ausdenken sollen, das zum Mitmachen und Erleben einlädt.

Und so waren viele sportliche Aktionen im Programm: ein Fußballparcours, eine Spielstraße und das klassische Torwandschießen. Eine sechste Klasse begeisterte die Besucher mit Naturwissenschaft. Die Schüler führten kleine Experimente vor. Die Wasserraketen-Vorführung der fünften Klassen war ein Höhepunkt des Tages. Die jungen Schüler hatten ihre eigenen Wasserraketen im Unterricht gebaut und präsentierten sie am Sommerfest. Bei der Vorführung wurden Wasserflaschen durch Druckluft in die Luft gestoßen. Die Gaming-Begeisterten konnten Karaoke singen und am Mario-Kart-Rennen teilnehmen. Fruchtspieße, Zuckerwatte und Cocktails konnte man bei den zehnten Klassen kaufen. In Kooperation mit dem Abfallzweckverband bastelte die Q11 im Kunstunterricht Lampen aus Müllabfällen und stellte sie aus.

Lehrerquiz wie ein Memory mit den Köpfen der Lehrer oder verpixelte Lehrerbilder brachten selbst den stellvertretenden Schulleiter zum Grübeln. Eine Geisterbahn hatte die 6c im Tischtennissaal aufgebaut. Die Schüler verkleideten sich gruselig und führten ihre Besucher durch einen dunklen Raum, während sie eine Gruselgeschichte erzählten.

Ein Stand der Jugendinitiative „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ war auch vertreten. Unter anderem präsentierten sie Plakate über die Widerstandskämpferin Sophie Scholl. „Wir haben vor Kurzem Papierflieger durch die Aula fliegen lassen, um die Flugblätter von Sophie Scholl nachzustellen“, berichtete Schülerin Anna-Lena Schuster.

Tutoren führten die künftigen fünften Klassen über das Schulareal. Sie sollten so ihre Ansprechpartner im kommenden Schuljahr und ihre neue Schule kennenlernen.

Frankenpost

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